Der Beruf des Notars

 

Notare sind besonders qualifizierte und erfahrene Juristen, deren Urkunden für Rechtssicherheit, Rechtsfrieden und den Schutz des Unerfahrenen sorgen. Der Notar ist ein unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes (§ 1 BNotO) und wird in Nordrhein-Westfalen von der Präsidentin oder dem Präsidenten des Oberlandesgerichts, in dem er seinen Amtssitz hat, ernannt. Bei der Auswahl der Bewerber werden strenge Maßstäbe angelegt. Jeder Notar hat das erste und zweite juristische Staatsexamen mit in der Regel hervorragenden Ergebnissen abgeschlossen und muss vor seiner Bestellung zum Notar hinreichend praktische Erfahrungen sammeln, die nicht nur seine fachliche Qualifikation, sondern insbesondere auch seine soziale Kompetenz in schwierigen Verhandlungssituationen sicherstellen soll. Während seines Berufslebens ist der Notar verpflichtet, seine fachliche und soziale Qualifikation durch die regelmäßige Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen zu erhalten und zu vertiefen. Im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des Notars steht dabei immer der Mensch. Denn ebenso wichtig wie äußerste Genauigkeit und fundiertes Wissen ist das Verständnis für die Anliegen, Sorgen und Nöte der Ratsuchenden. Schließlich ist so manches Notariatsgeschäft für den Klienten ein Buch mit sieben Siegeln.

 

Im Bereich der Rheinischen Notarkammer werden sowohl Notare zur hauptberuflichen Amtsausübung (§ 3 Abs. 1 BNotO) als auch - im Landgerichtsbezirk Duisburg und im Amtsgerichtsbezirk Emmerich - Rechtsanwälte als Notare zur gleichzeitiger Amtsausübung neben dem Beruf des Rechtsanwalts (Anwaltsnotare) bestellt (§ 3 Abs. 2 BNotO). Wenn Sie sich für den Beruf des Notars in Form der hauptberuflichen Amtsausübung oder für den Beruf des Anwaltsnotars interessieren, finden Sie auf den folgenden Seiten weitere Informationen.

 

 

 

DOKUMENTE ZUM THEMA
Berufsbild Notar
Broschüre (1 MB)