Ehe

 

Sie haben sich getraut oder werden sich bald trauen? Dann fühlen Sie sich sicher im siebten Himmel, und so soll es auch sein! Leider leben Sie aber tatsächlich auf der Erde – mit all ihren rechtlichen Regelungen.

 

Der Gesetzgeber hat an die Eheschließung verschiedene Folgen geknüpft, die zum Teil während der Ehe, zum Teil aber auch erst nach der Trennung bzw. der Scheidung bedeutsam werden. Sie lassen sich im Wesentlichen unter folgenden Stichworten einordnen: Güterstand, Unterhalt und Versorgung im Alter.

 

Diese gesetzlichen Regelungen können Sie in einem Ehevertrag Ihren individuellen Bedürfnissen anpassen. Um eine unparteiische rechtliche Beratung sicherzustellen, hat der Gesetzgeber für den Abschluss eines Ehevertrages die notarielle Beurkundung angeordnet. Einen Ehevertrag können Sie sowohl vor als auch nach Eingehung der Ehe schließen, also insbesondere auch zu einem Zeitpunkt, zu dem Sie an ein Scheitern Ihrer Ehe gar nicht denken und nur eine Regelung für den "schlimmsten Fall" treffen wollen. Der große Vorteil ist in dieser Situation die Möglichkeit, sachlich und ohne allzu große Emotionen eine Vereinbarung zu treffen, die dann im Falle der Trennung eine faire und für Sie und Ihren Partner angemessene Regelung darstellt. Aber auch wenn die Ehe gescheitert oder ein Scheitern wahrscheinlich ist, können Sie im Rahmen einer Scheidungsfolgenvereinbarung noch Regelungen treffen.

 

Und durch die zunehmende Anzahl von "internationalen Ehen" sind oftmals auch Fragen des internationalen Rechts und der Rechtswahl ein zentraler Punkt der Beratung.