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August 2014 Erbschaftsteuerfalle Eigenheim!
Welche steuerlichen Fallstricke bei der Vererbung des sog. Familienwohnheims lauern können, zeigt ein Urteil des Bundesfinanzhofs (BFH - Az. II R 45/12). Die gesetzlich vorgesehene Befreiung von der Erbschaftsteuer gilt laut BFH nur, wenn der überlebende Ehegatte tatsächlich endgültig Eigentümer der Immobilie wird. Der nur nutzungsberechtigte Ehegatte ist nicht begünstigt. Die Notare sprechen sich daher für eine Gesetzesänderung aus. (...)
Rheinischen Notarkammer
Juni 2014 Auch im Computerzeitalter gilt: Testamente müssen wenigstens handschriftlich sein!
Man kennt es aus Filmen: Per Videobotschaft wendet sich der Erblasser an seine Erben. Seinen letzten Willen hat er nicht zu Papier gebracht, sondern erläutert ihn per Film oder hat ihn in einer Computerdatei niedergelegt. Video und Datei sind in eine kennwortgesicherte Daten-Cloud hochgeladen. Während die Angehörigen trauern, gibt der Verstorbene vom Bildschirm aus Anweisungen oder spielt Schnitzeljagd, wie sein „Testament“ heruntergeladen werden kann. Doch ist ein solches Testament auch in der Realität in Deutschland gültig? (...)
Rheinischen Notarkammer
April 2014 Ewiges Leben im Netz: Was passiert nach dem Tod mit meinem Facebook-Account?
In unserer virtuellen Welt wird es in Zukunft kaum noch Sterbefälle ohne „digitalen Nachlass“ geben. Die meisten Verstorbenen hinterlassen eine Vielzahl an Daten auf ihren Rechnern und Accounts im Netz – vom Email-Postfach, Zugang zu Social-Network-Plattformen bis hin zum Amazon-Nutzerkonto. Doch was passiert mit dem virtuellen Nachlass? Auch nach dem Tod bleiben sämtliche Internet-Aktivitäten erst einmal bestehen: Email-Postfächer laufen voll, gestartete Ebay-Auktionen gehen weiter und das Xing-Profil preist unverändert den beruflichen Werdegang an. Wie aber kommen Erben an all die Passwörter? Und an wen dürfen Zugangsdaten herausgegeben werden? Rechtssicherheit durch gesetzliche Regelungen gibt es bisher kaum. Abhilfe können Sie durch klare Regelungen im Testament, der Vorsorgevollmacht und Hinterlegung von Passwörtern schaffen. (...)
Rheinischen Notarkammer
März 2014 Bei der Verfassung eines Testamentes gibt es viele Fallstricke
Dies belegt eine aktuelle Entscheidung des Oberlandesgerichts München vom 24.10.2013.

Erbeinsetzung „für den Fall gleichzeitigen Versterbens“ in einem gemeinschaftlichen Ehegattentestament kann auch bei zeitlich versetztem Versterben gelten. (...)
Bundesnotarkammer
März 2014 Eine Vorsorgevollmacht ist Vertrauenssache
Immer mehr Menschen treffen inzwischen selbst Vorsorge für den Ernstfall, um später die gerichtliche Anordnung einer Betreuung zu vermeiden. Sie errichten zu diesem Zweck eine Vorsorgevollmacht und setzen einen oder mehrere Vertraute(n) als Bevollmächtigte(n) ein. Dass diese Vollmacht den benannten Personen eine starke Rechtsstellung verleiht, wird oft nicht bedacht. Notar Dr. Dirk Solveen, Pressesprecher der Rheinischen Notarkammer, erklärt, wie ein Vollmachtgeber bei Vertrauensverlust reagieren sollte, und nennt weitere Lösungen. (...)
Rheinischen Notarkammer